Was sind QR-Codes?

QR-Codes sind zweidimensionale Barcodes, die von modernen Handy gelesen werden können. Diese Barcodes enthalten Hinweise auf Zusatzinformationen, die sie bei uns finden können. Durch den Einsatz von QR-Codes lassen sich für den Benutzer die Informationen digital auslesen.

So können Sie z.B. mit Ihrem Handy die Vereinsadresse in Ihr Adressbuch übernehmen, wenn sie die Information mit Ihrem Handy einlesen. Inzwischen sind diese Barcodeleser auf fast allen neuen Handys zu finden. So z.B. beim Apple iPhone 4, bei den Android Handys oder auch bei einigen anderen Modellen.

Vielleicht hattet ihr gerade eine Visitenkarte in der Hand oder blättert in einer Ausgabe eines Magazins oder einer Zeitung. Vielleicht habt ihr QR-Codes auch an anderer Stelle gesehen und fragt euch, was man mit ihnen machen kann. QR steht für englisch: "Quick Response" = schnelle Antwort. Die Idee dahinter ist, das Menschen im Alltag mit einem Klick mit ihrem Fotohandy Informationen abrufen, abspeichern und weiterverarbeiten können. QR-Codes gehören zu der Familie der 2D-Barcodes die im Gegensatz zu herkömmlichen Barcodes sowohl horizontal als auch vertikal Informationen enthalten.

Mobiltelefone

Mittlerweile verfügen viele Mobiltelefone und PDAs sowie Tablett Geräte über eine eingebaute Kamera und eine Software, die das Lesen von QR-Codes ermöglicht. Für viele andere Geräte ist eine solche Software von anderen Anbietern erhältlich. Der als "Mobile Tagging" bezeichnete Prozess ist in Japan äußerst populär. Er verbreitet sich seit 2007 auch in Europa.

Man verwendet ihn beispielsweise, um eine Webadresse darin zu kodieren. Der QR-Code wird dann in Zeitschriften, Informationsblättern oder großformatig auf Werbeplakaten abgedruckt. Da viele moderne Mobiltelefone einen Webbrowser enthalten, genügt es, den QR-Code durch die Lesesoftware von der Mobiltelefonkamera erfassen zu lassen. Die Lesesoftware entschlüssselt den Code und leitet, falls es sich ume eine gültige Webadresse handelt, direkt auf die entsprechende Webseite.

Der Vorteil dieser Methode ist, dass das verhältnismäßig mühsame Abtippen entfällt. Der abgedruckte QR-Code kann aber auch andere Informationen enthalten, wie beispielsweise Telefonnummern, Adressen oder informierende Texte. Letztendlich kann man mit QR-Codes Texte aller Art kodieren.

Scannen statt Tippen

Ein Beispiel: 2006 schaffte der Weltmeister im SMS-Tippen 160 Zeichen in ca. 42 Sekunden. Eine URL (Internetadresse) kann schnell 250 Zeichen lang sein. Um eine solche Internetadresse in das Handy zu tippen, würde selbst der damalige Weltmeister über eine Minute brauchen. Genau hier liegen die Vorteile des QR-Codes: Sie ersetzen das mühselige Abtippen von Informationen und sparen dadurch Zeit und Nerven. Statt die Informationen einzutippen scannt man den QR-Code. Man benötigt dafür lediglich ein Handy mit Kamera und das geeignete Programm. Mit der Kamera wird der Code fotografiert. Das Programm im Handy analysiert den Code und decodiert dann die Informationen.